Der Vorteil bei einer Firma zu arbeiten, die Geräte für die Augenheilkunde herstellt, ist definitiv, dass man direkt mal eine vollständige „Untersuchung“ machen kann.

Dabei lernt man nicht nur wie man die Geräte bedient, sondern auch gleich noch was über die eigenen Augen. Zugegeben, noch sind die ganzen Fachbegriffe nicht immer ganz klar für mich, aber kommt Zeit, kommt Wissen.

Und so hab ich hier mal zwei Bilder meiner Augen, genauer meiner Augenhintergründe, also die Rückwände meiner Augen, auf die das Licht fällt, wenn ich nicht grad schlafe 😉

In der Bildmitte, der kleine graue Punkt,  findet sich die Fovea centralis (= Sehgrube). Dort sind die meisten Zapfen und damit der Punkt des schärfsten Sehens im Auge. Und weil da so viele Zapfen sind, ist auch kein Platz für Blutgefäße, die sich daher nur drum herum verzweigen. Das ganze Areal um die Fovea ist die Makula (der gelbe Fleck), in dem sich vermeht Stäbchen befinden, mit denen wir in der Nacht/Dämmerung noch sehen können.

Der Ursprung der Blutgefäße, der große dunkle Fleck rechts bzw. links am Bildrand ist der Sehnervenkopf. Hier treten Sehnerven und Blutgefäße ins Auge ein. Daher gibt es dort keine Stäbchen und Zapfen und wir sind an dieser Stelle „blind“. Das könnt ihr in einem Selbstversuch testen.

Mit meinen Augen ist aber bis auf die bekannte Kurzsichtigkeit alles in Ordnung und sie schauen supi aus, oder? 😉

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