Mein alter Arbeitsweg führt mich am Lusienpark vorbei, in dem viele Störche ein Nest haben und zum Teil sogar zu überwintern scheinen. Auch auf dem neuen Weg zur Arbeit fahre ich nun an einem Strochennest vorbei. Anfangs habe ich das gar nicht wahr genommen, erst irgendwann im Februar habe ich dann auf der Heimfahrt im Dunkeln einen Storch ausmachen können. Dieses saß aber so aufgeplustert im Nest, dass ich dachte, der ist nicht echt. Auch an den nächsten Abenden hockte der Storch in gleicher Haltung in dem Nest und ich war mir sicher, das ist eine Attrappe.

Und dann war am nächsten Morgen das Nest leer… Wohl doch echt? An den nächsten Tagen, es wurde auch endlich gegen Abend etwas heller, saß er dann mal oder mal nicht im Nest.

Mit der Zeit dachte ich, dass es ja schade ist, dass der Storch da so ganz allein in dem großen Nest sitzt. Und als wenn er meine Gedanken gelesen hat, sitzen seit ein paar Tagen nun zwei Störche in dem Nest. Na dann bin ich mal gespannt, ob da in ein paar Wochen noch ein paar hungrige Schnäbel in die Luft gestreckt werden 🙂