Mit dem Rad durch die Alpen. Wahrscheinlich ein Traum vieler ambitionierterer Radfahrer. Nach Berlin und Kopenhagen standen nun also die Alpen auf dem Plan. Es gibt viele Wege durch und über die Alpen, einer der einfachsten ist die Via Claudia Augusta. Ein alte römische Straße, die vor 2000 Jahren von der Adria und den Ebenen des Po über die Alpen bis zur Donau führte.

Wir fahren sie natürlich in die andere Richtung, und entscheiden uns für einen Start in Landsberg am Lech. Die Strecke von Donauwörth, wo die heutige Via Claudia Augusta offiziell startet, erscheint uns etwas langweilig, wir wollen die großen Berge sehen und nicht das „platte“ Land davor.

Und so machen wir uns am Freitag in der früh mit dem Auto auf den Weg nach Landsberg am Lech und satteln vor Ort unsere „Pferde“.

Und schon geht es los. Grob den Lech entlang fahren wir den großen Bergen entgegen.

Erst noch in weiter Ferne, rücken die noch weiß gekleideten Gipfel mit jeder Kurbelumdrehung ein kleines Stücken näher.

Vorbei an Stauseen und Wehren,

 durch grüne Felder und kleine Wäldchen

den richtigen Bergen entgegen,

bis wir Füssen erreichen, wo wir in einem Hostel direkt in der Innenstadt unser Zimmer beziehen.

Merke: In Fußgängerzonen an einem Freitagabend ist immer HalliGalli und wenn es schon so warm ist, dass man über Nacht unmöglich das Fenster geschlossen halten kann, dann klappt das mit dem Schlafen nicht so richtig gut.

In einem Restaurant gleich um’s Eck gab es dafür sogar eine eigene Karte mit glutenfreien Gerichten, auf denen sich auch Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn fanden, also definitiv eine Empfehlung von uns.

Insgesamt sind wir knapp 77,5 km mit 650 hm gefahren.

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