Was ein Tag! Soviel kann ich euch jetzt schon verraten. Aber von vorn.

Nach einer guten Nacht nahmen wir Abschied von einer echt schönen Unterkunft und radelten weiter.

Wie schon den gestrigen nachmittag, ging es erstmal eine ganze Weile am Julianakanaal entlang bis wir letztlich auf die Maas treffen und Belgien kurz nochmal Richtung Niederlande verlassen.

In Maastricht gibt es ein kleines Frühstück und eine Radkarte für Belgien. Die uns aber leider auch nicht so wirklich weiterhilft.

Denn kaum wieder in Belgien ist es vorbei mit Radlerparadies. Kaum noch andere Radfahrer und erst recht keine Radwege.

Und zu allem Übel geht’s relativ unerwartet mit einem Mal bergauf. Und so machen wir die ersten Höhenmeter und werden oben zumindest freudig begrüßt.

Leider freuen sich die anderen Verkehrsteilnehmer nicht so über uns. Viel zu dicht ziehen Autos und große LKWs an uns vorbei. Schon ziemlich genervt kommen wir an unserem vorläufigen Ziel an und finden uns mitten in einer ziemlich runtergekommenen Stadt wieder.

Das bessert die Laune nicht sonderlich und so überlegen wir mit dem Zug diesen Teil Belgiens einfach zu überspringen und mit dem Zug direkt nach Luxemburg zu fahren. Am Bahnhof angekommen müssen wir aber feststellen, dass es ab hier keine Züge in den Süden gibt.

Bei booking.com finde ich eine nett aussehende private Unterkunft etwas außerhalb, die wir kurzerhand buchen. Die Alternative, nach Aachen zu fahren, gibt es auch morgen noch.

Der Weg wird auch schon deutlich ruhiger, die Gegend schöner, auch wenn es nochmal gut hoch und runter geht.

Aber wir haben Glück, es ist wirklich eine schöne Unterkunft, mit Hühnern und Hausschaf, das wir direkt von unserem Zimmer sehen können.

Im Supermarkt gehen wir noch Abendessen einkaufen, welches wir auf der Terrasse in der Abendsonne genießen.

Von den Gastgebern gibt es noch Tipps für die Weiterreise. Doch dazu dann morgen mehr.

Da wir heute schon recht früh an der Unterkunft angekommen sind, waren es am Ende eher kurze 65+4 km mit 618+70 hm.