Am nächsten Tag schaute die Vorhersage bezüglich der erwarteten Regenmengen nicht viel besser aus, aber wir waren schlauer geworden, was unsere Ausrüstung anging. Nicht nur die Schuhe waren vor allem im Zehenbereich nass geworden, sondern auch die Jacken konnten dem Regen nicht standhalten. Und so zogen wir heute besser ausgerüstet, mit Regenschirmen, los. Aber das Wetter war uns freundlicher gesonnen und so fing es erst am Ende der Tour an etwas zu regnen. Die Schirme hielten uns aber größtenteils trocken und so mussten meine Schuhe nicht mal mehr unter die Heizung.

Dafür gab es in der Nacht einen etwas unerwarteten Besuch. Als ich mich etwas schlaftrunken auf den Weg zum Toilettenhäuschen machte, staunte ich nicht schlecht einen Teil unserer Sachen VOR dem Zelt liegen zu sehen. Neben unserer Picknickdecke lag eine aufgerissene HARIBO Tüte, die wir noch originalverpackt in eine unserer Kiste getan hatten. Schnell war der Übeltäter ausgemacht, versuchte er doch weiterhin an unser Essen zu kommen. Und so stand, während ich die Essensachen in einer Kiste zusammenpackte um sie ins Auto zu bringen, ein Fuchs keine 2 Meter hinter mir und beobachtete, was ich mit all den leckeren Sachen machte. Wirklich verscheuchen ließ er sich auch nicht und schaute doch glatt nochmal im Zelt nach, ob ich auch wirklich nichts vergessen hab, während ich die Kiste im Auto verstaute. Er musste aber wohl einsehen, dass hier nichts mehr zu holen war und wir konnten bis zum nächsten Tag in Ruhe schlafen.

Zelt ohne Fuchs ;)

Zelt ohne Fuchs 😉

Ca. 14 km und 34 Caches